Unser Ingenieurbüro plant Wärmenetze, Energiekonzepte und industrielle Wärmelösungen: von der ersten Studie bis zur Inbetriebnahme. Wirtschaftlich, realisierbar, nachhaltig.

Für die Stadtwerke Meiningen wird derzeit die Transformationsplanung (BEW Modul 1) für das Wärmenetz Nord durchgeführt. Die Wärmeabnahme im Netz beträgt über 15 GWh/a.Besondere Herausforderungen sind dabei die hohen Netzverluste durch die Verlegung der Wärmeleitungen in zwangsbelüfteten Kollektorgängen. Für die Erneuerung der Wärmeerzeugung steht die Untersuchung einer Groß-Solarthermieanlage mit Saisonalspeicher (Erdbecken) im Vordergrund. Ebenfalls am Gesamtprojekt beteiligt ist die TU Dresden mit zwei Instituten.

Für das Universitätsklinikum Jena wurde die Erneuerung der Reindampferzeugung an mehreren Standorten konzipiert. Dabei erfolgt die Befeuchtung der RLT-Anlagen künftig über Dampffilter, während die Versorgung der Dampfsterilisatoren weiterhin über Reindampf aus Dampf-Dampf-Umformern sichergestellt wird. Ziel war eine moderne, effiziente und hygienisch sichere Dampfversorgung.

Kommunale Wärmeplanung für die Stadt Stollberg inklusive ihrer Ortsteile. Es wurden besonders vertiefte Voruntersuchungen zur Nachverdichtung des Bestandswärmenetzes, zur Nutzung von diversen Wärmequellen (Abwasser, industrielle Abwärme) sowie zur Versorgung des eng bebauten Ortkerns durchgeführt.

Untersuchung zur thermischen Nutzung von Seewasser aus dem Bärwalder See als Wärmequelle für ein Familienhotel. Im Rahmen einer Masterthesis wurden verschiedene Anlagenvarianten technisch, wirtschaftlich und ökologisch bewertet sowie ein hydraulisches Vorzugskonzept entwickelt. Dabei wurden auch rechtliche Rahmenbedingungen, die Hydrologie des Sees und die Möglichkeit zur passiven Raumkühlung berücksichtigt.

Errichtung einer Luft-Wärmepumpenanlage mit insgesamt 200 kWth zur Einspeisung in das Bestandswärmenetz des Elldus Ressort. Besonderes Augenmerk lag auf einer effizienten Einbindung trotz hoher Netztemperaturen zur Trinkwarmwasserbereitung.

Das Wärmenetz in Raschau für die dortige Wohnungsgesellschaft befindet sich derzeit in Bau. Die Planung sowie die Umsetzung wurde durch uns begleitet und im Rahmen der BEW (Modul 1 & 2) gefördert. Eine besondere Herausforderung war, dass die zu versorgenden Objekte größtenteils noch über einzelne Heizzentralen je Hausaufgang bzw. Etagenheizungen verfügten, deren Zusammenlegung Teil des Projekts ist. Im finalen Ausbauzustand wird durch das Netz ein Wärmebedarf von 4,3 GWh/a gedeckt.

Untersuchung zur Auskopplung und Nutzung von Abwärme aus Mittelfrequenz-Induktionsöfen bei der TROMPETTER GUSS Chemnitz GmbH. Dabei wurden Optimierungsmöglichkeiten der Abwärmeauskopplung analysiert sowie Varianten zur Eigennutzung und zur externen Wärmeversorgung über ein Nahwärmenetz bewertet. Ziel war die Steigerung der Gesamtenergieeffizienz und die wirtschaftliche Nutzung industrieller Abwärmepotenziale.

Für die GGF in Frankenberg wurden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie (BEW Modul 1) verschiedene Varianten zur Versorgung der knapp 40 Mehrfamilienhäuser im Gebiet "Lützelhöhe" untersucht. Nach einen Vergleich von insgesamt 8 Varianten wurde die Vorzugsvariante, die Errichtung einer Groß-Luftwärmepumpe, bis einschließlich der Genehmigungsplanung (LP4) beplant. Es ist geplant die Anlage als CO2-Wärmepumpe mit einer Leistung von 1,7 MW umzusetzen.

Im Stollberger Ortsteil Hoheneck soll ein neues Wohngebiet entstehen. Als Teil des Konzepts rund um die 19 Mehrfamilienhäuser wurde eine Energieversorgung mittels eines neuartigen kalten Wärmenetzes entwickelt und geplant. Die 35 Erdwärmebohrungen, welche ringförmig angeordnet sind, versorgen die dezentralen Wärmepumpen in den Objekten mit Energie zum Heizen. Auch eine passive Kühlung mithilfe des Netzes ist möglich und verbessert die Effizienz der Bohrungen.