

Im Forschungsprojekt SmartMatter wurde eine faltbare, wiederverwendbare textile Isolationsbox für temperaturgeführte Transportanwendungen entwickelt. Ziel war die Verbesserung der thermischen Isolation bei gleichzeitig reduziertem Transportvolumen und nachhaltiger Materialwahl. Dazu wurden verschiedene textile Strukturen entwickelt, messtechnisch untersucht und optimiert, bis eine ausreichend luftdichte und funktionsfähige Isolationslösung erreicht wurde.

Untersuchung zur Auskopplung und Nutzung von Abwärme aus Mittelfrequenz-Induktionsöfen bei der TROMPETTER GUSS Chemnitz GmbH. Dabei wurden Optimierungsmöglichkeiten der Abwärmeauskopplung analysiert sowie Varianten zur Eigennutzung und zur externen Wärmeversorgung über ein Nahwärmenetz bewertet. Ziel war die Steigerung der Gesamtenergieeffizienz und die wirtschaftliche Nutzung industrieller Abwärmepotenziale.

Für die GGF in Frankenberg wurden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie (BEW Modul 1) verschiedene Varianten zur Versorgung der knapp 40 Mehrfamilienhäuser im Gebiet "Lützelhöhe" untersucht. Nach einen Vergleich von insgesamt 8 Varianten wurde die Vorzugsvariante, die Errichtung einer Groß-Luftwärmepumpe, bis einschließlich der Genehmigungsplanung (LP4) beplant. Es ist geplant die Anlage als CO2-Wärmepumpe mit einer Leistung von 1,7 MW umzusetzen.

Derzeit befindet sich die Transformationsplanung des Wärmenetzes der Stadtwerke Stollberg in Arbeit. Im Zuge dessen werden Erkenntnisse aus der kommunalen Wärmeplanung, sowie einer im Haus angefertigten Abschlussarbeit zum industriellen Abwärmepotential eines Betriebes im Netzgebiet, zur Erarbeitung einer zukunftsfähigen Wärmeversorgung und Optimierung (inkl. Erweiterung) des Netzes genutzt. Derzeit beträgt die Wärmeabnahme rund 10 GWh/a, soll im Zuge der Nachverdichtung durch Anschluss einiger Großabnehmer aber auf bis zu 18 GWh/a gesteigert werden.

Für das Elldus Resort in Oberwiesenthal wurde ein innovatives Wärmepumpensystem mit Erdbeckenspeicher konzipiert und planerisch umgesetzt. Der Erdbeckenspeicher dient dabei als kalte Seite der Anlage und ermöglicht die Nutzung des abgekühlten Wassers zur künstlichen Beschneiung des Kinder-Skihügels. Die gewonnene Wärme wird zur Beheizung des Babyhauses eingesetzt. Ziel war die effiziente Doppelnutzung von Energie und die nachhaltige Versorgung des Resorts.

Für den Produktionsstandort der Renk AG in Rheine wurde eine neue zentrale Wärmeversorgung mit BHKW, Heizzentrale und Wärmeverteilnetz realisiert. Die bestehende dezentrale Kesselstruktur wurde ersetzt und die Anlage in die Gebäudeleittechnik integriert. Ziel war eine effiziente und zuverlässige Versorgung der Produktions- und Prozesswärme.


Für das Gymnasium Markneukirchen wurde eine neue Wärmeversorgung mit Biomassekessel und Luft-Wärmepumpe umgesetzt. Die Realisierung erfolgte unter Nutzung von Fördermitteln der Sächsischen Energie- und Klimarichtlinie. Ziel war eine klimafreundliche und wirtschaftliche Versorgung des Schulstandorts.