
Entwicklung und Umsetzung einer Demonstrationsanlage zur Integration von Pyrolysegas aus einem Holzvergaser in den Brennprozess einer Ziegelei. Dabei wurden neue Zweistoff-Brennerlanzen entwickelt und der Einsatz regenerativer Energien im Tunnelofen erfolgreich nachgewiesen. Ziel war die deutliche Reduzierung fossiler Energieträger und CO₂-Emissionen in der Ziegelproduktion.

Im Rahmen eines Forschungsprojekts wurde die Nutzung von Jatrophaöl als alternative Energiequelle untersucht, um Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion zu vermeiden. Dabei standen Anbau, Verarbeitung und insbesondere die motorische Nutzung im Fokus. Ziel war die Schaffung einer fundierten Datengrundlage zur Bewertung der technischen und wirtschaftlichen Einsatzmöglichkeiten von Jatrophaöl.

Im Stollberger Ortsteil Hoheneck soll ein neues Wohngebiet entstehen. Als Teil des Konzepts rund um die 19 Mehrfamilienhäuser wurde eine Energieversorgung mittels eines neuartigen kalten Wärmenetzes entwickelt und geplant. Die 35 Erdwärmebohrungen, welche ringförmig angeordnet sind, versorgen die dezentralen Wärmepumpen in den Objekten mit Energie zum Heizen. Auch eine passive Kühlung mithilfe des Netzes ist möglich und verbessert die Effizienz der Bohrungen.

In Eibenstock wurde aufbauend auf das entsprechende Quartierskonzept die Errichtung eines Wärmenetzes geplant. Das bestehende Wärmenetz, welches durch die Stadt betrieben wurde und einige kommunale und nicht-kommunale Objekte wie die Oberschule, das Rathaus, ein Pflegeheim und einen Kindergarten versorgt, wird in das neue Netz als Abnehmer integriert. Die Planung erfolgte im Rahmen eienr Förderung in Modul 1 & 2 (andauernd) der BEW.

Durchführung von Energiestudien für diverse Standorte (Augsburg, Reine, Hannover) der Renk AG zur Identifikation von Einsparpotentialen in der Energieversorgung, Potentialen zur Wärmeauskopplung und Erneuerung der Energieversorgung.

Für das Werk der Tenowo GmbH in Reichenbach wurde das Potenzial zur Nutzung von Abwärme aus der Filzstoffproduktion untersucht. Dazu wurden mittels messtechnischer Analysen die Energieströme erfasst, ausgewertet und hinsichtlich nutzbarer Wärmeanteile bewertet. Anschließend wurden Varianten zur internen Nutzung sowie zur externen Versorgung über ein Wärmenetz betrachtet. Ziel war die wirtschaftliche und energieeffiziente Nutzung industrieller Abwärmepotenziale.



Entwicklung eines Systems zur permanenten akustischen Zustandsüberwachung von BHKW-Motoren. Das System ermöglicht eine zustandsorientierte Wartung, reduziert Betriebskosten und erhöht die Betriebssicherheit. Ziel war eine wirtschaftlichere und zuverlässigere Anlagenbetriebsführung.

Für ein barrierearmes Wohngebiet in zentraler Lage in Chemnitz wurde eine zentrale Wärmeversorgung mit BHKW, Brennwertkesseln und Nahwärmenetz realisiert. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine energieeffiziente Niedertemperaturverteilung mit dezentraler Trinkwassererwärmung im Durchlaufprinzip. Ziel war eine wirtschaftliche, wartungsarme und zukunftsfähige Wärmeversorgung des Wohnquartiers.